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Zu Abwechslung wird die Erde in Killzone nicht von bösartigen Aliens überfallen, sondern von menschlichen Gestalten. Dabei handelt es sich um die fiesen Helghast, zurückgebliebene Kolonialisten des Planeten Helghan. Die Erdföderation schickte eine Kolonie auf den Planeten, übersah aber gefährliche Anomalien in der Atmosphäre. Durch diese Anomalien kam es zu Missbildungen und schweren Krankheiten bei den Menschen. Aber die Kolonialisten überlebten und passten sich diesen Problemen an, obwohl die komplette Kolonie von der Erde einfach zurückgelassen und vergessen wurde.
Doch nach Jahren war der Zeitpunkt der Abrechnung gekommen. Die Helghast haben sich zu einer Armee geformt und wollten sich für das Verhalten der Erdenbewohner rächen. Doch die Erde gewann den Krieg und trotzdem konnten die Helghast ihre Sehnsucht nach Rache nicht ablegen. Erneut formten sie eine Armee, dieses Mal größer und stärker als von der Erdföderation geglaubt.
Unter der Führung von Scolar Visaris machen sich die Helghast auf zur Erde. Dabei muss zuerst der Außenposten Vekta dran glauben. Die Bewohner der Erde aber fühlten sich sicher, immerhin hat man das Beste von Menschen erbaute Sicherheitsnetzwerk im Orbit stationiert und die Regierung versprach, dass selbst der mächtigste Angreifer dieses Netzwerk nicht durchbrechen könne. Aber nun landen die ersten Angriffsschiffe der Helghast auf Vekta und der Erde, da auf unerklärliche Weise das gesamte Verteidigungsnetzwerk ausfiel. Der Krieg ist in vollem Gange…
Get Ready…
Nachdem man im Hauptmenü die typischen Shooter-Einstellungen wie „invertierte Steuerung“ nach seinem Geschmack eingestellt hat, geht es auf in den Missions-Modus. Hier wählt man den Schwierigkeitsgrad aus und wählt auch einen von vier verschiedenen Charakteren, mit denen man die jeweilige Mission starten will. Zu Beginn steht jedoch nur ein Charakter zur Auswahl, die anderen schaltet man später frei.
Nach einer Ladezeit, deren Länge mit ca. 15 Sekunden auf der PS2 noch im annehmbaren Bereich liegt, finden wir uns bereits in einem von der ISA ausgehobenen Schützengraben wieder, vor uns die ersten heranstürmenden Helghast-Soldaten. Es gilt natürlich keine Zeit zu verlieren und so drückt man uns die erste Waffe in die Hand. Von nun an beginnt eine kleine Einführung, bei der ihr die Eigenarten des Spiels, wie Steuerung oder andere Anwendungen, lernt. Was die Funktionsverteilung auf der PS2-Controller angeht, werdet ihr kaum Probleme haben, da sich die Entwickler von Guerrilla Games nicht wirklich von der Standard-Steuerung der Konsolen-Shooter entfernt haben, dafür ist aber die Sensitivität des Controllers beim Umschauen viel zu hoch eingestellt, ein gewolltes Treffen mit den Waffen wird so zur gehobenen Kunst. Zum Glück kann man dieses Manko in den Optionen neu konfigurieren, stellt sich nur die Frage, wieso die Blickgeschwindigkeit von Haus aus so unspielbar eingestellt ist. Mit dem Controller kann man sowieso nicht punktgenau zielen wie mit einer Maus, da kommt eine derartige Unterstützung seitens der Software gerade richtig.
Aber auch das Sprinten wurde bei Killzone etwas seltsam gelöst. Wie bei jedem anderen PS2-Shooter auch, steuert man mit den beiden Analog-Sticks den Charakter, wobei der linke Stick zum Gehen dient, während man sich mit dem rechten Stick umsehen kann. Zum Sprinten muss man allerdings den L3-Button bedienen, also den linken Stick hinein drücken. Wie soll man so bitte schön noch gescheit steuern können? Wir reden bei den Analog-Sticks schließlich nicht von einer großen Abtastfläche wie dies bei den normalen Buttons der Fall ist (damit ist nicht die Fläche für die Daumen gemeint, sondern der Schacht, in dem die Sticks befestigt sind).
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