SimCity ist ein Verkaufshit - ein wohl größerer Hit als EA erwartet hatte. Das führte zu einem wahren Start-Debakel für den Titel: Seit dem Verkaufsstart von SimCity am 7. März werden Spieler von Server-Problemen geplagt, was unter anderem dazu führt, dass die Verbindung unterbrochen wird.
Na gut, spielt man eben zuerst offline, werden einige sagen. Das Problem ist aber EAs Kopierschutz, der eine ständige Onlineverbindung voraussetzt, sonst ist das Spiel nicht spielbar. Ein wahrer Shitstorm brach im Internet über EA herein, wo man hinsieht beschweren sich Spieler in Foren und sozialen Netzwerken, das Unternehmen habe mehr Geld in das Marketing investiert als in die Server-Infrastruktur.
Nun hat sich Lucy Bradshaw, General Manager des zuständigen Entwicklerstudios
an die Community gewandt, um das Start-Debakel von SimCity einzudämmen.
Die Probleme zum Start habe man mittlerweile drastisch reduzieren können, einige Spieler hätten aber noch immer eine instabile Verbindung. Bradshaw begründet das Debakel damit, dass es viel mehr Spieler gäbe als man erwartet habe und dass diese sich anders verhalten als es das Studio aus der Beta kenne.
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Was also genau ist schief gelaufen? Kurz gesagt: Es haben sich viel mehr Leute in das Spiel eingeloggt als wir erwartet haben. Mehr und mehr Spieler spielten in einer Intensität, wie wir es in den zwei Betaphasen nicht beobachten konnten.«, so Bradshaw in einem Statement an die Spielergemeinde.
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Okay, wir geben zu, das war nicht sonderlich klug, aber wir haben alles daran gesetzt, die Probleme zu beheben.«
Innerhalb von zwei Tagen habe man die Server-Kapazität um 120% gesteigert. Die Anzahl unterbrochener Spielsitzungen sei um 80% zurückgegangen. Man sei nah dran, die Probleme gänzlich zu beheben.
Als Ausgleich verspricht EA nun allen SimCity-Spielern, die ihr Spiel bis zum 18. März aktiviert haben, ein kostenloses PC-Spiel aus dem EA-Portfolio. Dazu verschickt EA an die zutreffenden Spieler eine Email mit der Anleitung, wie man an das kostenlose Spiel herankommt. Die PC-Versionen von FIFA 13 oder Battlefield 3 sind nur ein paar Beispiele aus dem EA-Katalog, aus dem ihr vermutlich werdet wählen können. Zumindest weiß EA, dass man dabei ist, es sich mit der Community zu verderben.
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